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Tronfilm

Die Vorderseite der DVD

Tron (eigene Schreibung: TRON) ist ein 1982 erschienener Disney-Film, der eine Länge von rund 92 Minuten hat und von Steven Lisberger geschrieben und gedreht wurde. Der Film eröffnete zugleich das Tron-Universum. Ein – innerhalb der Tron-Geschichte – nachfolgender Ableger war Tron – Der Aufstand und der nachfolgende Film war Tron – Legacy.

Weitere Einzelheiten Bearbeiten

Handlung Bearbeiten

Tron14

Der MCP

Der Programmierer Kevin Flynn versucht Beweise zu beschaffen, daß Ed Dillinger einst mehrere von ihm entwickelte Computerspiele gestohlen und diese als eigene Schöpfungen ausgegeben hat. Dillinger wurde dadurch Präsident der Computerfirma Encom. Flynn schreibt Computerprogramme, die im vom MCP übernommenen Hauptrechner der Firma nach den Beweisen suchen sollen – seine Versuche bleiben allerdings immer erfolglos. Was weder Flynn noch sonst jemand ahnt, ist, daß fast alle Programme in einer vom MCP beherrschten virtuellen Welt als menschliche Wesen leben, welche ihren Programmierern – den sogenannten Usern – ähneln. Flynns Freunde Alan Bradley und Lora Baines wollen ihm, nachdem er ihnen die Geschichte erzählt hat, helfen. Beide arbeiten noch bei Encom, während Flynn entlassen wurde. Alan hat die Idee, ein von ihm entworfenes Überwachungsprogramm namens Tron zu aktivieren. Dieses Programm würde den MCP ausschalten, und Flynn könnte in das System eindringen und die Beweise finden, die er benötigt. Bei der Durchführung des Plans geht allerdings etwas schief. Der MCP wehrt sich, als Flynn versucht, sich innerhalb des Firmenkomplexes in den Großrechner zu hacken. Dabei wird Flynn von einem Laser digitalisiert und im Rechner rematerialisiert, wo er sofort gefangen genommen wird. Flynns einzige Hoffnung ist es, Tron zu finden und ihn dazu zu bringen, seine Aufgabe als Überwachungsprogramm des MCPs wahrzunehmen. Indes beauftragt der MCP das Programm Sark, Flynn an Spielen teilnehmen und dabei sterben zu lassen. Diese Spiele sind nichts anderes als Computerspiele, welche die User spielen.

Während einem dieser Spiele trifft Flynn auch auf Tron und kann mit ihm und einem weiteren Programm namens Ram fliehen. Auf der Flucht werden sie getrennt. Ram wird beschädigt und kann sich nicht mehr im System halten. Er löst sich auf. Tron und Flynn machen sich nun getrennt auf den Weg zu einem Input-/Output-Tower, wo die Programme Kontakt zu ihren Usern aufnehmen können. Dabei entdeckt Flynn nach und nach, daß er als User in der Computerwelt praktisch gottgleiche Kräfte besitzt, die es ihm erlauben, die Naturgesetze jener Welt nach Belieben zu manipulieren. Tron schafft es, mit Hilfe der zwei Programme Yori und Dumont mit Alan Bradley in Verbindung zu treten. Von diesem bekommt er Instruktionen, wie er gegen das MCP vorgehen kann.

Auf dem Weg zum MCP treffen Tron und Yori auf Flynn. Zu dritt gelingt es ihnen, bis zum MCP vorzudringen, doch werden sie kurz vorher von Sark aufgehalten. Tron schafft es, Sark schwer zu verletzen. Das MCP bekommt nun Angst um seine Existenz und überträgt alle seine Fähigkeiten auf Sark; dieser verwandelt sich in einen Riesen und attackiert Tron. Flynn springt, um das MCP abzulenken, direkt in seine Verbindung zur realen Welt. Tron schafft es dadurch, die Schnittstelle des MCP zu unterbrechen. Dies deaktiviert das MCP und besiegelt auch Sarks Schicksal. Flynn wird durch seinen Sprung in die Verbindung wieder in die reale Welt hinausgeschleudert. Durch die Deaktivierung des MCPs sind nun alle Beweise des Diebstahls der Computerspiele durch Ed Dillinger für jeden frei zugänglich. Dillinger wird entlassen, und Flynn nimmt dessen Posten als Präsident ein.

Besetzung Bearbeiten

Rolle Darsteller
Kevin Flynn/Clu Jeff Bridges
Alan Bradley/Tron Bruce Boxleitner
Lora Baines/Yori Cindy Morgan (englisch)
Ed Dillinger/Sark David Warner
Dr. Walter Gibbs/Dumont Barnard Hughes
Crom Peter Jurasik
Ram Dan Shor

Stab Bearbeiten

Siehe auch: Stäbe

Datenträger Bearbeiten

Trontronlegacyblue

Vorderseite der Blu Ray mit dem ersten und zweiten Tron-Film

Die erste Ausgabe wurde 1982 wohl im Kino und später auch im Fernsehn sowie auf Videokassette (genauer auf VHS) veröffentlicht. Später kam wenigstens eine auch sogenannte Blu Ray dazu, auf welcher zusätzlich auch der zweite Film Tron Legacy enthalten war.

Vorschau Bearbeiten

Hintergründe Bearbeiten

  • Dieser Film sowie auch alle nachfolgenden Werke sind im Grunde eine sehr alte (Stellvertreter-)Geschichte (welche mit Tieren, anstelle der Programme, übrigens auch Fabel genannt wird) über Sklaverei, Unterdrückung und Freiheit, behandelt dabei allerdings die (Weiter-)Entwicklung der (gegenwärtig auch sogenannten) künstlichen Intelligens auf eine bisher (also bis zum ersten Film) nie dagewesene oder auf eine (bisher) einzigartige Weise, da hier eine innere Sichtweise, also aus Sicht der Programme, und keine allein menschliche oder nur für Menschen zweckdienliche Sichtweise gewählt wurde. Zudem gibt es (in der Innenwelt, dem Raster, im Grunde eigentlich) keine (menschlichen oder auch anders gearteten, etwa maschinellen, echten) Körper, wie beispielsweise in Ghost in the Shell (genauer dessen erster Film aus dem Jahr 1995, dem 1989 eine gleichnamige Bilderheftreihe vorausging), was die Tron-Geschichten bisher einzigartig macht, vor allem wenn dabei auch religiöse oder auch (wie beispielsweise Alice im Wunderland) allein in Träumen spielende Geschichten ausgeklammert werden. Zudem wird damit auch der uralte Traum, von der Unsterblichkeit (oder auch sogenannten Transzendenz), erzählt, wo die sterbliche menschliche Hülle verlassen werden kann.
  • Im Spiel Kingdom Hearts II gibt es die Welt von Tron ebenfalls. Dort heißt sie Space Paranoids. In Kingdom Hearts II trafen Sora und seine Freunde auf Tron. Tron machte mit ihnen ein Abkommen, daß wenn sie ihm behilflich sein würden, den MCP zu besiegen, er ihnen helfen würde, aus dem Cyberspace hinauszukommen. Zusammen schafften sie es, den MCP zu besiegen.

Siehe auch Bearbeiten

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